Neues Bauherrenzentrum bei Kampa in Freiwalde

Kampa will weiter wachsen

Fußballer der D-Junioren und ihre Trainer von Empor Dahme haben Spitzensportler im Tauziehen herausgefordert. FOTO: LR / Angelika Brinkop

Freiwalde. Mit einem großen Fest hat das Hausbauunternehmen Kampa am vorigen Sonntag die Einweihung des neuen Bauinnovationszentrums in Freiwalde (LDS) gefeiert.

Im Gewerbegebiet Freiwalde werden seit Anfang der 1990er-Jahre Fertighäuser produziert. Der Firmenname an der Produktionsstätte wechselte in regelmäßigen Abständen. Anbieter wie Bau mein Haus, Hanlo oder Green Building haben sich hier versucht und nach einigen Jahren wieder zurückgezogen. Kampa hat den Standort im November 2015 übernommen und ist gekommen, um zu bleiben.

Die Zahl der anfangs 57 Mitarbeiter ist mittlerweile auf 130 Mitarbeiter angewachsen. 200 Kampa-Häuser sind im letzten Jahr in Freiwalde hergestellt worden. „Diese Zahl wollen wir steigern“, erklärt Irene Hübner, Geschäftsführerin am Standort Freiwalde. Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Josef Haas hat sie Visionen für den Standort entwickelt. Mit der Eröffnung des Bauinnovationszentrums erreicht Kampa kürzere Wege für die Kunden, die sich am Standort Freiwalde Inspirationen für den individuellen Hausbau holen können. „Jedes Haus ist ein Unikat“, bekräftigt Irene Hübner. Im Unternehmen sind alle handwerklichen Berufsgruppen ver-
treten. Auf über 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden Einrichtungsideen und verschiedene Ausstattungsvariationen präsentiert. Von den Bodenbelägen bis zur kompletten Küche können sich die künftigen Hausbesitzer in Freiwalde alles aussuchen. Neue Küchen können sich hier übrigens auch alle Interessenten aussuchen, die nicht mit Kampa bauen.

Der Fertighaushersteller steht für energie- und ressourcensparendes Bauen mit Holz. Das Konzept der Plus-Energie bedeutet, dass die Häuser weniger Energie benötigen als sie selbst durch Solarmodule erzeugen. Von den Vorzügen des Kampa-Hauses berichten zur Eröffnung des Bauinnovationszentrums auch Spitzensportler, die von Kampa gesponsert werden und auch mit Kampa gebaut haben. So wie Skisprunglegende Sven Hannawald. Sein Haus in München ähnelt seinem Leben an der Skisprungschanze. „Das Bauen am Hang war eine ganz schöne Herausforderung für alle Beteiligten, die super gemeistert wurde“, erzählt er schmunzelnd. Einer anderen Herausforderung mussten sich die Spitzensportler zur Eröffnung stellen. Sie traten unter anderem im Tauziehen gegen die Fußball-D-Junioren von Empor Dahme an – und mussten sich geschlagen geben.

Froh über die Ansiedlung von Kampa ist Henri Urchs, Amtsdirektor im Amt Unterspreewald. „Holzhäuser und eine nachhaltige Produktion passen gut in den Spreewald“, sagt er. Wichtig findet er auch, dass Kampa für eine hohe Qualität beim Bauen steht. Bei einer Showmontage konnten sich die Besucher davon überzeugen, wie schnell ein Haus hochgezogen wird. Dank der computergesteuerten Vorfertigung in den Hallen steht in nur einem Tag der Rohbau. „Vom Aufbau bis zum Einzug dauert es je nach Haustyp und Ausstattungsvarianten zwischen acht und zwölf Wochen“, erklärt Irene Hübner.

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