Fördergeld für Radwege

Radeln auf besseren Wegen

Der Spree-Neiße-Kreis verfügt über zahlreiche Radwege in reizvoller Natur. Viele müssen jedoch dringend saniert werden. FOTO: Frank Hammerschmidt

Forst. Der Landkreis Spree-Neiße hat mehr als 16 Millionen Euro für die Sanierung seiner  Radwege erhalten. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hat am Mittwoch dieser Woche den Zuwendungsbescheid   überreicht.

(abr) Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Die Gesamtkosten für die Modernisierung belaufen sich auf 18,1 Millionen Euro, das Wirtschaftsministerium unterstützt die Investition des Landeskreises mit einem Fördersatz von 90 Prozent.

„Der Radtourismus ist eine wichtige Säule des märkischen Tourismus. Die Freizeitradler bescheren  der Brandenburger Tourismus-Branche jährlich einen Umsatz von mehr als 850 Millionen Euro“, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach. Die Voraussetzung für diesen Erfolg seien touristische Radwege von guter Qualität. Um diesen Standard zu halten und weiter zu verbessern, wolle die Landesregierung die Landkreise bei der Modernisierung der in ihrem Gebiet verlaufenden überregionalen Radwege unterstützen. Viele Radwege sind in die Jahre gekommen und müssen dringend saniert werden.

Brandenburg verfügt insgesamt über 7000 Kilometer regionale und überregionale touristische Radwege, auf denen fast 12 000 Kilometer Einzelradrouten verlaufen. Mit der Modernisierung der Radwege würden die Routen weiter verbessert und Brandenburg für Radtouristen noch attraktiver.

Die Modernisierungsmaßnahmen im Landkreis Spree-Neiße umfassen Teilstücke des Oder-Neiße-Radweges (auf einer Länge von 38,7 Kilometern), des Spreeradweges (18,6 km), des Fürst-Pückler-Weges (35,5 km), der Niederlausitzer Bergbautour (27,6 km) sowie der Tour Brandenburg und kleinerer Teile des Gurkenradweges und der Historische-Stadtkerne-Route (insgesamt 18,5 km).

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